Zum Beginn des neuen Jahres hat Niedersachsens Landtagspräsidentin Hanna Naber (SPD) am Montag, den 5. Januar, wieder Sternsingerinnen und Sternsinger empfangen. Diesmal waren rund 60 Kinder und Jugendliche aus dem katholischen Bistum Hildesheim im Parlamentsgebäude in Hannover zu Gast sein. Es ist der erste offizielle Termin der Landtagspräsidentin im Jahr 2026.
Das Motto des 68. Dreikönigssingens lautet „Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Unterstützt werden dabei Hilfsprojekte in Bangladesch. „Bildung ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft“, betonte Naber: „Sie ermöglicht Kindern, sich und ihre Talente frei zu entfalten.“ Kinderarbeit gefährde neben der Gesundheit der Kinder genau diese Entwicklung. Deshalb freue sie sich, dass sich die Sternsinger gegen Kinderarbeit engagierten.
Segensspruch kommt über die Bürotür
Die als Heilige Drei Könige verkleideten Gäste haben dem Landtag mit ihrem Gesang ihre Neujahrs- und Segenswünsche stellvertretend für alle Sternsinger in Niedersachsen überbracht. Gehüllt in bunte Gewänder schreiben sie zudem den Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) an das Außenportal und über die Tür zum Büro der Landtagspräsidentin. Der Spruch wird als „C+M+B“ abgekürzt und durch die Jahreszahl 2026 ergänzt.
Rund um den Jahreswechsel sammeln Hunderttausende von Kindern in ganz Deutschland traditionell Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt und überbringen den Segen. Die Aktion wird vom Hilfswerk der Sternsinger und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend organisiert. Seit dem Start der Aktion im Jahr 1959 kamen mehr als 1,4 Milliarden Euro zusammen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden.
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