Wolfsburg (epd). Der frühere niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) spricht am Reformationstag (31. Oktober) in der Wolfsburger Christuskirche über aktuelle Herausforderungen für die Demokratie. Zu der Veranstaltung laden der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen und die Propstei Vorsfelde ein, wie eine Kirchensprecherin mitteilte.
Die Feier beginnt um 18 Uhr mit einer Andacht. Im Anschluss an den Vortrag sind alle Gäste zu einem Empfang in der Christuskirche eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich.
Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte seit 1933 stelle sich die Frage, wie die Demokratie gesichert und erneuert werden könne, hieß es. Die Veranstalter verwiesen darauf, „dass nur wenige Kilometer von Wolfsburg entfernt zurzeit eine Partei die Macht ergreift, die der dortige Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch einstuft“.
Weil hatte sich als Ministerpräsident 2018 für die Einführung des Reformationstags als staatlich anerkanntem Feiertag eingesetzt. Dieser Feiertag gebe Raum für die Auseinandersetzung mit Glaubensfragen, „aber auch mit der Verantwortung jedes Einzelnen für Gemeinschaft, für Toleranz und Gerechtigkeit, für ein besseres Klima und eine gesunde Umwelt“, wird Weil in der Einladung zitiert.
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