Zur Erinnerung an den Tag der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 startet die Jüdische Bibliothek Hannover die neue Veranstaltungsreihe: „Tage der Deutsch-Jüdischen Literatur“. Das Ziel der Reihe ist es, in konzentrierter Form Begegnungen mit deutschsprachigen, jüdischen Autoren aus Vergangenheit und Gegenwart zu ermöglichen. Die Veranstaltungen sollen die kreative Partizipation von Juden und Jüdinnen in der deutschsprachigen Literatur vorstellen.
- Am Montag, 4.Mai, 19 Uhr, stellt Margarete von Schwarzkopf die Romane von Michel Bergmann vor: "Wenn der Rabbi ermittelt".
- Am Mittwoch, 6.Mai, 19 Uhr, liest Hajo Tuschy Texte von Sammy Gronemann: "Ein Satiriker aus Hannover".
- Am Sonntag, 10. Mai, 17 Uhr, präsentieren Alix Dudel (Sprache/Gesang) und Sebastian Albert (Gitarre) Lieder und Lyrik von Mascha Kaléko: "Sozusagen grundlos vergnügt".
Die Veranstaltungen finden statt in der Jüdischen Bibliothek der Israel Jacobson Gesellschaft Hannover, Fuhsestr. 6, 30419 Hannover, im Kultur- und Gemeinde-Zentrum „Etz Caim“.
Schirmherr der Reihe, die in Kooperation von der Israel-Jacobsohn-Gesellschaft, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Landeshauptstadt Hannover und der liberalen jüdischen Gemeinde Hannover stattfindet, ist Prof. Dr. Gerhard Wegner, der niedersächsische Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens.